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Patagonia Online Shop

Unser Patagonia Online Shop in Aschau

Kletterer an Amboss und Nähmaschine

Jedes wichtige Thema in der Geschichte von Patagonia ist verbunden mit den Anfängen der Firma in der kleinen Welt der Kletterer in den 50er und 60er Jahren: Die außergewöhnlich hohen Standards für Produktqualität und Leistung; saubere Ästhetik; eine leidenschaftliche Verbindung mit dem Sport, der Wille zur Innovation und Neuschöpfung, anstatt vorhandenen Trends zu folgen; eine ungezwungene Arbeitsatmosphäre, freundschaftliche Verbindung zu den Kunden und Umweltbewusstsein.

Patagonia und der Beginn einer Leidenschaft

Begonnen hat das ganze Unternehmen aus einem sehr einfachen Grund. Yvon Chouinard, der mit 18 schon ein erfolgreicher Kletterer war, fand keine Kletterhaken, die ihm gefielen. 1957 brachte er sich selbst das Schmieden bei und fing an, seine eigenen Stahlhaken herzustellen. Er stellte fest, dass er zwei Haken pro Stunde schmieden konnte. An seine Freunde verkaufte er sie für $ 1,50 pro Stück - normalerweise aus dem Kofferraum. 1966 zog Chouinard mit seiner Hakenschmiede in eine Blechscheune in Ventura, Kalifornien, in der Nähe der guten Surfstelle bei Rincon, um. Von Mai bis September machte Chouinard seinen Laden zu und verschwand in die Berge.

Legende Yvon Chouinard

Im Winter packete er seinen tragbaren Amboss ein und fuhr an die Küste: bei guten Wellen ging er surfen, in der übrigen Zeit wurde gearbeitet. Bei Chouinard Equipment wurde mit der Schnelligkeit und Konzentration des Sportlers Hakenrohlinge gehämmert, Karabineröffnungen gebohrt und Hammergriffe eingeölt. Die Ausrüstung musste perfekt sein; Fehler konnten Leben kosten. Dieses Streben nach Qualität schlug sich auf den Ruf der Firma nieder; ihre Glaubwürdigkeit wurde dadurch verstärkt, dass der Firmengründer und seine Kollegen an den dramatischsten Felswänden der Welt neue Routen eröffneten. Mitte der 70er Jahre wurde unter dem Namen Patagonia auch Bekleidung angeboten. Der erste Verkaufsschlager der Firma waren die Stand-Up Shorts. Der doppelte Hosenboden wurde in extrem stabilem Baumwoll-Segelstoff ausgeführt - und Yvon kämpfte mit dem Problem, dass darin die Nadeln abbrachen und die Nähmaschine sich überhitzte. Im ersten Produktionsjahr konnte nur Young Sun Sun Woo den Hosenschlitz nähen, ohne dass die Maschine zusammenbrach. Heute entwickeln wir weiterhin Kleidung, die sich am hohen Leistungsmaßstab unserer früheren Kletterausrüstung messen lassen kann.

"In allem, was wir tun, sind uns Qualität, hervorragende Konstruktion und eine gute Umweltbilanz wichtig, und unsere Garantie und unser Kundendienst passen dazu!"

Wie soll man sich im Gebirge anziehen, wo das unberechenbare Wetter lebensgefährlich werden kann? In den 60er und 70er Jahren vertrauten alle Bergsteiger auf Baumwolle, Wolle und Daunen. Bei der Suche nach anderen Möglichkeiten wurde Patagonia bei den Fischern des Nordatlantiks fündig; man testete ihre Pullover aus synthetischem Faserpelz und stellte fest, daß das Material erstaunlich warm war, besonders unter einer Schutzjacke. Es wärmte auch nass noch und trocknete in Minuten. Kletterer mussten damit weniger Schichten übereinander tragen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich dieses Pilematerial zum weichen Bunting, und Bunting führte zu Synchilla, das noch weicher war und keine Knötchen bildete. Synchilla veränderte die gesamte Branche, ebenso, wie es die Chouinard-Equipment Klemmkeile schon getan hatten. 1980 stellte man Unterwäsche aus Polypropylen vor und wurde das erste Unternehmen, das der Outdoor-Gemeinde das Schichtenprinzip erklärte: Die erste Schicht - Polypropylen - auf der Haut transportiert Feuchtigkeit, die nächste Schicht aus Fleece wärmt, und die Außenschicht schützt vor Wind und Nässe. Die einzelnen Teile in diesem System waren teuer, durch ihre Vielseitigkeit aber insgesamt erschwinglich: Indem man die Einzelteile einer kleinen Garderobe verschieden kombinierte, war man für jedes Wetter richtig angezogen. 1985 wurde das nächste Risiko eingegangen. Übernacht wurde das Material der gesamten Unterwäsche ausgewechselt: Polypropylen ging - Capilene kam. Polypropylen wurde nach ein paar Trocknerumdrehungen steif und fing auf langen Trips an zu stinken. Capilene brachte die Lösung für diese Probleme. Gleichzeitig wurde das Angebot erweitert.

Patagonia Wetterschutz

Eine neue leichte und völlig wasserdichte Regenschutz Produktlinie wurde eingeführt; außerdem entwarf man verschiedene Wetterschutz-Materialien für den harten Einsatz. Dabei wurden Technologien entwickelt, mit denen die leichtesten und vielseitigsten wasserdicht und atmungsaktiven Kleidungsstücke auf dem Markt hergestellt werden konnten. Diese neuen Technologien erlaubten es, in die Paddler- und Seglerausstattung einzusteigen; Patagonia führte technische Bekleidung für Kinder ein und ergänzte das Angebot mit Sportswear. Trotzdem wurden die Wurzeln im Klettersport nicht vergessen. Aus ihnen wachsen die Grundlagen der Designtechnologie. In allem, was man tat, sind Qualität, hervorragende Konstruktion und eine gute Umweltbilanz wichtig, und die Garantie und der Kundenservice passen dazu. Patagonia verwendet mindestens 1 Prozent von Gesamtumsatz für den Schutz und die Wiederherstellung unserer natürlichen Umwelt - die freiwillige Erdsteuer. Die Vorreiterrolle nimmt Patagonia nicht auf die leichte Schulter - Erfolge und Misserfolge sind für jeden zu sehen. Pataonia hofft, eines Tages ein Beispiel zu sein, damit andere Unternehmen folgen werden.

Patagonias Designphilosophie

Die Ursprünge der Designphilosophie und Ziele von Patagonia beim Entwerfen technischer Ausrüstung gehen auf die Grundsätze des Industriedesigns zurück. Das fertiggestellte Stück muss die bestmögliche Leistung bringen, stark, leicht und absolut zuverlässig sein. Es ist die Leidenschaft, Produkte mit höchstmöglicher Leistungsfähigkeit und bester Qualität herzustellen. Das betrifft nicht nur die Auswahl der Materialien, sondern auch eine sorgfältige Konstruktion, die Wert auf Details legt. Verbesserungen werden von ständigen gründlichen Labortests und Testern draußen angeregt, die unsere Designer unterstützen. Das wichtigste aber ist das starke Verantwortungsgefühl - Patagonia will Produkte herstellen, die wertvoll und dauerhaft sind. In jedem Stadium der Entwicklungen und Entwürfe werden die Auswirkungen der Entscheidungen auf die Umwelt bedacht.

  • Ein Patagonia Produkt muss im wahrsten Sinne wertvoll sein -. wen Wert ein Maßstab für Freude und Zufriedenheit ebenso wie für Langlebigkeit und optimale Leistung ist.
  • Ästhetik folgt aus der Form, Form folgt aus der Funktion. Wenn Patagonia seine Arbeit gut gemacht hat, dient das Produkt seinem Zweck optimal.

Patagonias Qualitätsgleichung

Seit vielen Jahren richten wir unser Augenmerk besonders auf ganz bestimmte Kriterien der Produktqualität. Das Produkt muss sich hundertprozentig für die Aufgabe eignen, einfach anwendbar und pflegeleicht sein. Es muss absolut zuverlässig sein – im Prinzip bombensicher und es muss eine lange Nutzdauer haben. Außerdem sollen unsere Sachen schön sein, wobei wir die Funktionalität höher bewerten.

Patagonia Online Shop

Im Laufe der Zeit haben wir festgestellt, dass die Konzentration auf die Produktqualität auch andere Engagements mit sich bringt, denn Qualität kann nicht stückweise angestrebt werden. Entweder man glaubt daran oder nicht; entweder sie kommt überall zum Vorschein oder nirgends. Wir haben bestimmte Verbindungen festgestellt – zwischen der Qualität der Produkte, den Umgang mit unseren Kunden, dem Arbeitsplatz und dem Leben unserer Mitarbeiter. Wenn eines dieser Stücke nicht passt, kann es gut passieren, dass das ganze Gefüge zusammenbricht.

Dieses Streben nach Qualität wird noch komplexer, wenn man die Lebensqualität auf der Erde mit einbezieht. Wir haben es zwar geschafft, Bekleidung herzustellen, die unsere Qualitätsstandards erfüllt und in möglichst geringem Ausmaß die Umwelt beeinträchtigt – zum Beispiel PCR Synchilla® und Sportswear aus biologisch angebauter Baumwolle – doch ist es nicht ganz einfach, diese Verbesserungen in jedem Bereich durchzuführen. Die für die Herstellung robuster Outdoorausrüstung notwendigen Technologien bringen häufig signifikante Einflüsse auf die Umwelt mit sich. Wir beschäftigen uns täglich damit, wie wir zum einen die von uns und unseren Kunden erwartete Qualität erzeugen und zum anderen die Lebensqualität auf der Erde erhalten können. Wenn eine Jacke unseren Anforderungen in Sachen Wasserfestigkeit entspricht, dabei aber auch Gifte freisetzt, ist dies dann ein Qualitätsprodukt?

Die Thematik ist nicht ganz einfach, weder für uns als Firma noch für Sie als Kunden.

Wie definiert Patagonia ihre Qualität?

Es ist gar nicht so einfach, wirklich schlecht gemachte Outdoor-Ausrüstung oder Bergbekleidung zu finden, wenn man in ein Fachgeschäft geht oder in einem entsprechenden Katalog bestellt. In der Outdoor-Gemeinde gelten ziemlich hohe Maßstäbe für die Qualität der Verarbeitung und der Konstruktion. Aber nicht viele von diesen Hunderten gut gemachter Sachen, die auf dem Markt sind, können auch nach unseren Standards als hervorragend bewertet werden. Deshalb wollen wir uns diesmal die Zeit nehmen, zu erklären und zu begründen, was nach unserer Ansicht alles dazu gehört, wenn man ein exzellentes Produkt herstellen will – wir nennen die Bedingungen der Qualität beim Namen.

Normalerweise versagt ein Kleidungsstück nicht, weil es auseinander fällt, sondern weil ihm sozusagen der innere Zusammenhalt fehlt. Entweder kann es nicht leisten, wozu bestimmt ist oder der Designer hat sich nicht genug Gedanken gemacht, wozu diese Kleidungsstück genau geeignet sein soll.

Unser eigenes Versagen fällt normalerweise in die erste Kategorie, wenn wir etwas machen, das einfach nicht gut genug ist. Aber sprechen wir doch konkret drüber, welche Tugenden uns wicht sind. Klar ist, dass all unsere Kleidungsstücke stark sein müssen, egal ob sie so komplex wie ein Regulator® Soft Shell oder so einfach wie ein Vitali-Tee konstruiert sind. Sie sollten auch geschmeidig und leicht sein, sich trocknen und angenehm auf der Haut anfühlen und pflegeleicht sein. Vielseitigkeit ist wichtig, sie sollten möglichst wenig spezialisiert sein.

Die Passform muss sich für aktive Männer, Frauen und Kinder eignen: Arme müssen sich frei heben, Knie leicht beugen lassen. Die Umweltbelastung bei der Produktion muss so gering wie möglich gehalten werden, ob beim Anbau von Textilfasern, beim Verarbeiten, beim Färben oder Imprägnieren. Und dann soll jedes Kleidungsstück schön aussehen; wenn wir uns aber genug Mühe geben, ein Produkt richtig gut zu machen, wird es normalerweise auch schön.

So sieht in unseren Augen die Definition eines hervorragenden Kleidungsstücks aus, das sind die notwendigen Bedingungen von Qualität. Sie sind nicht beliebig. Sondern haben sich aus den starken Grundwerten entwickelt, die seit langem in unserer Firma gelten; dazu gehört die Unabhängigkeit beim Reisen auf leichte Weise, die Liebe zu Sportarten, die uns mit der äußeren und inneren Wildnis in Verbindung bringen, die Verpflichtung gegenüber den Leuten, die diesen Sport im reinsten Stil ausüben und denen, die sich bedingungslos in den Kampf gegen die allgemeine Umweltkatastrophe stürzen.

Wir entwerfen Produkte, die diese Qualitätskriterien verkörpern. Wir machen auch eigene Tests; jeder Stoff, Reißverschluss oder Knopf für jedes zukünftige Kleidungsstück von der alpinen Jacke bis zum Polo Shirt wird in unserem Stoffentwicklungs-Labor streng geprüft und analysiert, ob er die erforderliche Leistung bringt. Die meisten schaffen es nicht. So haben beispielswiese nur 6% der Stoffe, die wir letztes Jahr getestet haben, unsere Kriterien standgehalten. Die nächsten und entscheidenden Hürden haben die technischen Prototypen (Shell, Isolierung und Unterwäsche etc.) dann in Form von kleinen Tritten in senkrechten Felswänden, starker Strömung in kalten Flüssen oder der Hitze beim einem steilen Canyon zu nehmen. Wir testen die Produkte dort, wo sie letztlich eingesetzt werden sollen, in so unterschiedlichem Wetter wie es geht, um damit sicher zu stellen, dass sie so gut und so dauerhaft wie möglich funktionieren.

Wir stehen zu unseren Produkten und ermutigen unseren Kunden mit unserer starken Garantien (gegenüber) dazu, uns ihr Feedback zu geben. Zurückgegebene Produkte betrachten wir als Informationsquelle. Wenn ein Produkt den Erwartungen wegen seiner Leistung oder Qualität nicht entspricht, wollen wir das wissen, damit wir es in Ordnung bringen können. Eine gute Garantie sorgt dafür, dass wir ehrlich bleiben. Wenn ein Produkt zurückkommt, können wir die Verlässlichkeit und den guten Ruf unserer Marke ausbauen, statt nur davon zu profitieren.

Wann hören wir auf? Wann befinden wir ein Kleidungsstück für gut genug gemacht und würdig, in den Patagonia-Shop aufgenommen zu werden? Wenn es alle nötigen Eigenschaften hat; wenn seine hervorragende Qualität unbestritten ist.

Patagonia und Felsklettern

Alles bewegt sich in Kreisen oder Rhythmen. Wie entdecken uns selbst immer wieder neu in unserer Umwelt. Das macht unser Leben überhaut aus: den Rhythmus jedes Schrittes mit offenen Sinnen spüren, unsere Ideen und Träume mit anderen teilen. – Ron Kauk

Eines der ersten Patagonia-Produkte war ein robustes Rugby-Hemd, das wir ursprünglich in Schottland entdeckt und zum Klettern mit nach Hause genommen hatten. Weil sich alles in Kreisen entwickelt, sind wir zwangsläufig auf diese Wurzeln zurückgekommen und haben eine ganze Produktlinie fürs Felsklettern und Bouldern entwickelt. Natürlich sind die Stoffe jetzt leichter und elastischer und viel beweglicher als unsere frühesten Klettersachen. Aber jedes der neuen Rhythm-Teile erfüllt die unveränderlichen Patagonia-Standards in Sachen Qualität, Haltbarkeit und Vielseitigkeit – und klare Ästhetik.

Die Wurdzeln von Patagonia

Vor 40 Jahren bezwangen Robbins, Pratt, Frost und Chouinard die North America Wall des El Capitan – in Kleidern aus dem Supermarkt. Besonders gefragt waren damals weiße, aber schon leicht vergilbte Baumwollhemden, für die besonders die Secondhand-Kette „Goodwill“ eine Fundgrube war. Rote Socken von der Heilsarmee galten ebenfalls al cool – ebenso wie abgenutzte Malerhosen und jeder Zopfmuster-Pullover, den die Motten noch nicht ganz gefressen hatten. 1964 hätte sich kein Kletterer getraut, etwas anderes als Secondhand-Klamotten zu tragen. Ausnahmen galten nur für hoch-spezialisiert Ausrüstung: Brettharte schottische Anoraks und Kniebundhosenaus Lancashire Cord, so schwer wie ein kleines Auto, konnte man damals im Versandhandel bestellen, falls man sein sauer-verdientes Geld dafür ausgeben wollte – und wusste, wie eine Postanweisung ausgefüllt wird.

Ein Jahrzehnt später war Patagonia die erste Firma, die mutig und erfahren genug war, um nagelneue Kleidung speziell für Kletterer herzustellen. Wir witterten eine Chance – nicht zuletzt in unseren alten Yosemite-Klamotten. Und diese Kühnheit machte sich bezahlt: Unsere Profite stiegen bald in zweistellige Höhen. Im ersten Jahr verkauften wir mehr Stand Up Shorts®, als man an einer Hand abzählen kann – allerdings nicht so viele wie man an zwei Händen zählen könnte.

Patagonia am El Capitan

Anfangs sahen unsere Produkte aus wie von einem Schmied zusammengeschustert, der eben erst den einfachsten Heftstich gelernt hatte. Doch da 90% unserer Abnehmer Freunde waren, mussten unsere Qualitäts-Standards besser werden – und zwar rasch. Wir aßen mit ihnen aus einer Schüssel und ihr Genörgel ging uns auf den Keks. So wurde Qualität zu einem Muss – und bald zu unserem Markenzeichen.

Als wir beschlossen, unser Geschäft an der Küste in Ventura einzurichten, war es nur natürlich, dass wir mit einem Bein in den Felsen, mit dem anderen im Ozean standen. Damals wie heute haben wir uns für das Klettern und Surfen gleichermaßen begeistert. Und als wir immer mehr Zeit auf Hawaii verbrachten und dort gute Freunde fanden, wurde uns bewusst, wie viel die Surf-Kultur Kaliforniern jener viel älteren und reicheren Welt verdankt, die mit polynesischen Paddlern begann: Sie waren die ersten, die mit besegelten Ausleger-Kanus den Süd-pazifik befuhren, und ihre Lebensweise blieb auch auf dem festen Land stets eng mit dem Meer verbunden.

Unsere Kollektion verkörpert diese doppelte Leidenschaft von Patagonia – für wildes Wasser und für steilen Fels. So bieten wir nun auch eine außergewöhnliche Kollektion spezieller Produkte für Wassersportlerinnen, die unsere Tochterfirma Water Girl USA herstellt. Und zugleich haben wir unsere Auswahl an Rhythm™ Kleidung für Kletterer erweitert, ohne das einzelne Produkt zu verwässern. Unsere Wetterschutz-, Isolation- und Unterbekleidung für den Berg- und Ausdauersport ist die fortschrittlichste, die wir je hergestellt haben – leichter, anliegender, raschelärmer und kleiner verpackbar als je zuvor. Selbst unsere mehr für Reise und Freizeit entwickelte Sportswear Bekleidung spiegelt klar und unübersehbar diese 40 Jahre intensiver Naturerfahrung wider.

Patagonia geht neue Wege, der erste Partner Store Deutschlands eröffnete in Aschau im Chiemgau am 15. November 2013 !

Große Nachfrage und ein gutes Standing der Marke bzw. der Produkte am deutschen Markt ließen Patagonia in den letzten Jahren deutlich wachsen und so sucht das Unternehmen nach neuen Vertriebsstrukturen, die dieser Nachfrage gerecht werden können. Zur Philosophie von Patagonia passt allerdings nicht jeder Geschäftspartner, daher umso erfreulicher, dass nun in nächster Nähe, Aschau im Chiemgau, ein 120m² großer Partner Shop eröffnet hat.

Patagonias Umweltphilosophie

Bei Patagonia handelt es sich um ein Unternehmen, welchens nach wie vor in privater Hand ist. Geschäfte werden ausschließlich in nachhaltiger Hinsicht geführt, welches durch folgenden Leitsatz verkörpert wird; „stelle das beste Produkt her, belaste die Umwelt dabei so wenig wie möglich, inspiriere andere Firmen, diesem Beispiel zu folgen und Lösungen zur aktuellen Umweltkrise zu finden (-Patagonias Unternehmensphilosophie).

Die Marke entwickelte sich aus einem kleinen Unternehmen, welches Zubehör für Kletterer fertigte. Der Alpinismus ist bis heute der Kern des weltweit tätigen Unternehmens, welches immer noch Bekleidung fürs Klettern, aber auch fürs Skifahren, Snowboarden, Surfen, Fliegenfischen, Paddeln und Laufen herstellt (alle diese Sportarten sind lautlos und keine bedarf eines Motors). Den Erfolg und Wachstum der letzten Jahre verzeichneten Sie dadurch,  dass sie ihren zentralen Werten über mehr als dreißig Jahren Geschäftstätigkeit treu geblieben sind. Zudem hat ihnen dabei geholfen, ein Unternehmen zu schaffen, für welches die Mitarbeiter mit Stolz arbeiten.

Langfristige Partnerschaft zwischen Patagonia und Condition Steigenberger

Patagonia suchte nun also nach einer langfristigen Partnerschaft. Georg Steigenberger jun., als langjähriger Partner (mittlerweile seit 20 Jahren!) kam dafür sofort in die nähere Auswahl. Bisher hatte er in seinem ‚normalen’ Geschäft, Condition Steigenberger, einen Pro-Shop der Firma Patagonia integriert. Die Kombination der runden Geburtstage passt nun hervorragend  zur Neueröffnung: Georg Steigenberger (bald 50 Jahre) Patagonia (40 Jahre) und eine 20jährige tolle Zusammenarbeit!

„Die hohe Beratungsqualität in Sachen Skitouren und Laufsport und die benötigten Flächen hierzu lasteten die herkömmlichen Geschäftsflächen voll aus“; so Georg persönlich. Patagonia auszulagern war die logische Konsequenz hieraus. Die positive Zusammenarbeit und der Erfolg ließen dann Pläne reifen, die die freiwerdende Ladenfläche nebenan mit einbezog.

Große Auswahl, beste Beratung

Mehr Fläche und Auswahl und gleichzeitig auch die Möglichkeit detaillierterer Beratung sowie ansprechende Gestaltung sprechen für das neue Ladenkonzept. Als Store Managerin konnte Georg Steigenberger Lea Liebmann gewinnen, erfahren in Verkauf und Vertrieb von technischer Bekleidung sowie selbst sehr sportbegeistert. Auch zum bummeln, fachsimpeln oder in Büchern schmökern und mehr über den Patagonia-Spirit zu erfahren lädt der neue Partner Store ein!

Aschau im Chiemgau mag nicht die Innenstadt mit höchster Kundenfrequenz sein, ist aber ein extrem beliebtes Ziel für Touristen von nah und fern, ist Durchgangsort auf dem Weg nach Österreich und mit Kampenwand und Geigelstein vor der Türe natürlich bergsport-pur: authentisch, familiär und kompetent! Genau die Eigenschaften, die Patagonia nach außen trägt und auch unser Partner Georg Steigenberger. Und schließlich ist das ja auch ein Merkmal von Patagonia, nicht unbedingt mit dem Strom zu schwimmen und uns in eine Straße in einer großen Stadt mit zig anderen Markenstores zu zwängen…

Wir glauben an den gemeinsamen Erfolg und freuen uns über diesen zukunftsträchtigen Schritt!

Sind Sie neugierig geworden, so besuchen Sie doch den Store in Aschau, Kampenwandstr. 26.

 

Geöffnet ist von Mo-Fr 10:00-13:00 und 14:00-18:00 Uhr und Samstags von 09:00-13 Uhr.

Unser Patagonia Online Shop in Aschau Kletterer an Amboss und Nähmaschine Jedes wichtige Thema in der Geschichte von Patagonia ist verbunden mit den Anfängen der Firma in der kleinen Welt... mehr erfahren »
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Unser Patagonia Online Shop in Aschau

Kletterer an Amboss und Nähmaschine

Jedes wichtige Thema in der Geschichte von Patagonia ist verbunden mit den Anfängen der Firma in der kleinen Welt der Kletterer in den 50er und 60er Jahren: Die außergewöhnlich hohen Standards für Produktqualität und Leistung; saubere Ästhetik; eine leidenschaftliche Verbindung mit dem Sport, der Wille zur Innovation und Neuschöpfung, anstatt vorhandenen Trends zu folgen; eine ungezwungene Arbeitsatmosphäre, freundschaftliche Verbindung zu den Kunden und Umweltbewusstsein.

Patagonia und der Beginn einer Leidenschaft

Begonnen hat das ganze Unternehmen aus einem sehr einfachen Grund. Yvon Chouinard, der mit 18 schon ein erfolgreicher Kletterer war, fand keine Kletterhaken, die ihm gefielen. 1957 brachte er sich selbst das Schmieden bei und fing an, seine eigenen Stahlhaken herzustellen. Er stellte fest, dass er zwei Haken pro Stunde schmieden konnte. An seine Freunde verkaufte er sie für $ 1,50 pro Stück - normalerweise aus dem Kofferraum. 1966 zog Chouinard mit seiner Hakenschmiede in eine Blechscheune in Ventura, Kalifornien, in der Nähe der guten Surfstelle bei Rincon, um. Von Mai bis September machte Chouinard seinen Laden zu und verschwand in die Berge.

Legende Yvon Chouinard

Im Winter packete er seinen tragbaren Amboss ein und fuhr an die Küste: bei guten Wellen ging er surfen, in der übrigen Zeit wurde gearbeitet. Bei Chouinard Equipment wurde mit der Schnelligkeit und Konzentration des Sportlers Hakenrohlinge gehämmert, Karabineröffnungen gebohrt und Hammergriffe eingeölt. Die Ausrüstung musste perfekt sein; Fehler konnten Leben kosten. Dieses Streben nach Qualität schlug sich auf den Ruf der Firma nieder; ihre Glaubwürdigkeit wurde dadurch verstärkt, dass der Firmengründer und seine Kollegen an den dramatischsten Felswänden der Welt neue Routen eröffneten. Mitte der 70er Jahre wurde unter dem Namen Patagonia auch Bekleidung angeboten. Der erste Verkaufsschlager der Firma waren die Stand-Up Shorts. Der doppelte Hosenboden wurde in extrem stabilem Baumwoll-Segelstoff ausgeführt - und Yvon kämpfte mit dem Problem, dass darin die Nadeln abbrachen und die Nähmaschine sich überhitzte. Im ersten Produktionsjahr konnte nur Young Sun Sun Woo den Hosenschlitz nähen, ohne dass die Maschine zusammenbrach. Heute entwickeln wir weiterhin Kleidung, die sich am hohen Leistungsmaßstab unserer früheren Kletterausrüstung messen lassen kann.

"In allem, was wir tun, sind uns Qualität, hervorragende Konstruktion und eine gute Umweltbilanz wichtig, und unsere Garantie und unser Kundendienst passen dazu!"

Wie soll man sich im Gebirge anziehen, wo das unberechenbare Wetter lebensgefährlich werden kann? In den 60er und 70er Jahren vertrauten alle Bergsteiger auf Baumwolle, Wolle und Daunen. Bei der Suche nach anderen Möglichkeiten wurde Patagonia bei den Fischern des Nordatlantiks fündig; man testete ihre Pullover aus synthetischem Faserpelz und stellte fest, daß das Material erstaunlich warm war, besonders unter einer Schutzjacke. Es wärmte auch nass noch und trocknete in Minuten. Kletterer mussten damit weniger Schichten übereinander tragen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich dieses Pilematerial zum weichen Bunting, und Bunting führte zu Synchilla, das noch weicher war und keine Knötchen bildete. Synchilla veränderte die gesamte Branche, ebenso, wie es die Chouinard-Equipment Klemmkeile schon getan hatten. 1980 stellte man Unterwäsche aus Polypropylen vor und wurde das erste Unternehmen, das der Outdoor-Gemeinde das Schichtenprinzip erklärte: Die erste Schicht - Polypropylen - auf der Haut transportiert Feuchtigkeit, die nächste Schicht aus Fleece wärmt, und die Außenschicht schützt vor Wind und Nässe. Die einzelnen Teile in diesem System waren teuer, durch ihre Vielseitigkeit aber insgesamt erschwinglich: Indem man die Einzelteile einer kleinen Garderobe verschieden kombinierte, war man für jedes Wetter richtig angezogen. 1985 wurde das nächste Risiko eingegangen. Übernacht wurde das Material der gesamten Unterwäsche ausgewechselt: Polypropylen ging - Capilene kam. Polypropylen wurde nach ein paar Trocknerumdrehungen steif und fing auf langen Trips an zu stinken. Capilene brachte die Lösung für diese Probleme. Gleichzeitig wurde das Angebot erweitert.

Patagonia Wetterschutz

Eine neue leichte und völlig wasserdichte Regenschutz Produktlinie wurde eingeführt; außerdem entwarf man verschiedene Wetterschutz-Materialien für den harten Einsatz. Dabei wurden Technologien entwickelt, mit denen die leichtesten und vielseitigsten wasserdicht und atmungsaktiven Kleidungsstücke auf dem Markt hergestellt werden konnten. Diese neuen Technologien erlaubten es, in die Paddler- und Seglerausstattung einzusteigen; Patagonia führte technische Bekleidung für Kinder ein und ergänzte das Angebot mit Sportswear. Trotzdem wurden die Wurzeln im Klettersport nicht vergessen. Aus ihnen wachsen die Grundlagen der Designtechnologie. In allem, was man tat, sind Qualität, hervorragende Konstruktion und eine gute Umweltbilanz wichtig, und die Garantie und der Kundenservice passen dazu. Patagonia verwendet mindestens 1 Prozent von Gesamtumsatz für den Schutz und die Wiederherstellung unserer natürlichen Umwelt - die freiwillige Erdsteuer. Die Vorreiterrolle nimmt Patagonia nicht auf die leichte Schulter - Erfolge und Misserfolge sind für jeden zu sehen. Pataonia hofft, eines Tages ein Beispiel zu sein, damit andere Unternehmen folgen werden.

Patagonias Designphilosophie

Die Ursprünge der Designphilosophie und Ziele von Patagonia beim Entwerfen technischer Ausrüstung gehen auf die Grundsätze des Industriedesigns zurück. Das fertiggestellte Stück muss die bestmögliche Leistung bringen, stark, leicht und absolut zuverlässig sein. Es ist die Leidenschaft, Produkte mit höchstmöglicher Leistungsfähigkeit und bester Qualität herzustellen. Das betrifft nicht nur die Auswahl der Materialien, sondern auch eine sorgfältige Konstruktion, die Wert auf Details legt. Verbesserungen werden von ständigen gründlichen Labortests und Testern draußen angeregt, die unsere Designer unterstützen. Das wichtigste aber ist das starke Verantwortungsgefühl - Patagonia will Produkte herstellen, die wertvoll und dauerhaft sind. In jedem Stadium der Entwicklungen und Entwürfe werden die Auswirkungen der Entscheidungen auf die Umwelt bedacht.

  • Ein Patagonia Produkt muss im wahrsten Sinne wertvoll sein -. wen Wert ein Maßstab für Freude und Zufriedenheit ebenso wie für Langlebigkeit und optimale Leistung ist.
  • Ästhetik folgt aus der Form, Form folgt aus der Funktion. Wenn Patagonia seine Arbeit gut gemacht hat, dient das Produkt seinem Zweck optimal.

Patagonias Qualitätsgleichung

Seit vielen Jahren richten wir unser Augenmerk besonders auf ganz bestimmte Kriterien der Produktqualität. Das Produkt muss sich hundertprozentig für die Aufgabe eignen, einfach anwendbar und pflegeleicht sein. Es muss absolut zuverlässig sein – im Prinzip bombensicher und es muss eine lange Nutzdauer haben. Außerdem sollen unsere Sachen schön sein, wobei wir die Funktionalität höher bewerten.

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Im Laufe der Zeit haben wir festgestellt, dass die Konzentration auf die Produktqualität auch andere Engagements mit sich bringt, denn Qualität kann nicht stückweise angestrebt werden. Entweder man glaubt daran oder nicht; entweder sie kommt überall zum Vorschein oder nirgends. Wir haben bestimmte Verbindungen festgestellt – zwischen der Qualität der Produkte, den Umgang mit unseren Kunden, dem Arbeitsplatz und dem Leben unserer Mitarbeiter. Wenn eines dieser Stücke nicht passt, kann es gut passieren, dass das ganze Gefüge zusammenbricht.

Dieses Streben nach Qualität wird noch komplexer, wenn man die Lebensqualität auf der Erde mit einbezieht. Wir haben es zwar geschafft, Bekleidung herzustellen, die unsere Qualitätsstandards erfüllt und in möglichst geringem Ausmaß die Umwelt beeinträchtigt – zum Beispiel PCR Synchilla® und Sportswear aus biologisch angebauter Baumwolle – doch ist es nicht ganz einfach, diese Verbesserungen in jedem Bereich durchzuführen. Die für die Herstellung robuster Outdoorausrüstung notwendigen Technologien bringen häufig signifikante Einflüsse auf die Umwelt mit sich. Wir beschäftigen uns täglich damit, wie wir zum einen die von uns und unseren Kunden erwartete Qualität erzeugen und zum anderen die Lebensqualität auf der Erde erhalten können. Wenn eine Jacke unseren Anforderungen in Sachen Wasserfestigkeit entspricht, dabei aber auch Gifte freisetzt, ist dies dann ein Qualitätsprodukt?

Die Thematik ist nicht ganz einfach, weder für uns als Firma noch für Sie als Kunden.

Wie definiert Patagonia ihre Qualität?

Es ist gar nicht so einfach, wirklich schlecht gemachte Outdoor-Ausrüstung oder Bergbekleidung zu finden, wenn man in ein Fachgeschäft geht oder in einem entsprechenden Katalog bestellt. In der Outdoor-Gemeinde gelten ziemlich hohe Maßstäbe für die Qualität der Verarbeitung und der Konstruktion. Aber nicht viele von diesen Hunderten gut gemachter Sachen, die auf dem Markt sind, können auch nach unseren Standards als hervorragend bewertet werden. Deshalb wollen wir uns diesmal die Zeit nehmen, zu erklären und zu begründen, was nach unserer Ansicht alles dazu gehört, wenn man ein exzellentes Produkt herstellen will – wir nennen die Bedingungen der Qualität beim Namen.

Normalerweise versagt ein Kleidungsstück nicht, weil es auseinander fällt, sondern weil ihm sozusagen der innere Zusammenhalt fehlt. Entweder kann es nicht leisten, wozu bestimmt ist oder der Designer hat sich nicht genug Gedanken gemacht, wozu diese Kleidungsstück genau geeignet sein soll.

Unser eigenes Versagen fällt normalerweise in die erste Kategorie, wenn wir etwas machen, das einfach nicht gut genug ist. Aber sprechen wir doch konkret drüber, welche Tugenden uns wicht sind. Klar ist, dass all unsere Kleidungsstücke stark sein müssen, egal ob sie so komplex wie ein Regulator® Soft Shell oder so einfach wie ein Vitali-Tee konstruiert sind. Sie sollten auch geschmeidig und leicht sein, sich trocknen und angenehm auf der Haut anfühlen und pflegeleicht sein. Vielseitigkeit ist wichtig, sie sollten möglichst wenig spezialisiert sein.

Die Passform muss sich für aktive Männer, Frauen und Kinder eignen: Arme müssen sich frei heben, Knie leicht beugen lassen. Die Umweltbelastung bei der Produktion muss so gering wie möglich gehalten werden, ob beim Anbau von Textilfasern, beim Verarbeiten, beim Färben oder Imprägnieren. Und dann soll jedes Kleidungsstück schön aussehen; wenn wir uns aber genug Mühe geben, ein Produkt richtig gut zu machen, wird es normalerweise auch schön.

So sieht in unseren Augen die Definition eines hervorragenden Kleidungsstücks aus, das sind die notwendigen Bedingungen von Qualität. Sie sind nicht beliebig. Sondern haben sich aus den starken Grundwerten entwickelt, die seit langem in unserer Firma gelten; dazu gehört die Unabhängigkeit beim Reisen auf leichte Weise, die Liebe zu Sportarten, die uns mit der äußeren und inneren Wildnis in Verbindung bringen, die Verpflichtung gegenüber den Leuten, die diesen Sport im reinsten Stil ausüben und denen, die sich bedingungslos in den Kampf gegen die allgemeine Umweltkatastrophe stürzen.

Wir entwerfen Produkte, die diese Qualitätskriterien verkörpern. Wir machen auch eigene Tests; jeder Stoff, Reißverschluss oder Knopf für jedes zukünftige Kleidungsstück von der alpinen Jacke bis zum Polo Shirt wird in unserem Stoffentwicklungs-Labor streng geprüft und analysiert, ob er die erforderliche Leistung bringt. Die meisten schaffen es nicht. So haben beispielswiese nur 6% der Stoffe, die wir letztes Jahr getestet haben, unsere Kriterien standgehalten. Die nächsten und entscheidenden Hürden haben die technischen Prototypen (Shell, Isolierung und Unterwäsche etc.) dann in Form von kleinen Tritten in senkrechten Felswänden, starker Strömung in kalten Flüssen oder der Hitze beim einem steilen Canyon zu nehmen. Wir testen die Produkte dort, wo sie letztlich eingesetzt werden sollen, in so unterschiedlichem Wetter wie es geht, um damit sicher zu stellen, dass sie so gut und so dauerhaft wie möglich funktionieren.

Wir stehen zu unseren Produkten und ermutigen unseren Kunden mit unserer starken Garantien (gegenüber) dazu, uns ihr Feedback zu geben. Zurückgegebene Produkte betrachten wir als Informationsquelle. Wenn ein Produkt den Erwartungen wegen seiner Leistung oder Qualität nicht entspricht, wollen wir das wissen, damit wir es in Ordnung bringen können. Eine gute Garantie sorgt dafür, dass wir ehrlich bleiben. Wenn ein Produkt zurückkommt, können wir die Verlässlichkeit und den guten Ruf unserer Marke ausbauen, statt nur davon zu profitieren.

Wann hören wir auf? Wann befinden wir ein Kleidungsstück für gut genug gemacht und würdig, in den Patagonia-Shop aufgenommen zu werden? Wenn es alle nötigen Eigenschaften hat; wenn seine hervorragende Qualität unbestritten ist.

Patagonia und Felsklettern

Alles bewegt sich in Kreisen oder Rhythmen. Wie entdecken uns selbst immer wieder neu in unserer Umwelt. Das macht unser Leben überhaut aus: den Rhythmus jedes Schrittes mit offenen Sinnen spüren, unsere Ideen und Träume mit anderen teilen. – Ron Kauk

Eines der ersten Patagonia-Produkte war ein robustes Rugby-Hemd, das wir ursprünglich in Schottland entdeckt und zum Klettern mit nach Hause genommen hatten. Weil sich alles in Kreisen entwickelt, sind wir zwangsläufig auf diese Wurzeln zurückgekommen und haben eine ganze Produktlinie fürs Felsklettern und Bouldern entwickelt. Natürlich sind die Stoffe jetzt leichter und elastischer und viel beweglicher als unsere frühesten Klettersachen. Aber jedes der neuen Rhythm-Teile erfüllt die unveränderlichen Patagonia-Standards in Sachen Qualität, Haltbarkeit und Vielseitigkeit – und klare Ästhetik.

Die Wurdzeln von Patagonia

Vor 40 Jahren bezwangen Robbins, Pratt, Frost und Chouinard die North America Wall des El Capitan – in Kleidern aus dem Supermarkt. Besonders gefragt waren damals weiße, aber schon leicht vergilbte Baumwollhemden, für die besonders die Secondhand-Kette „Goodwill“ eine Fundgrube war. Rote Socken von der Heilsarmee galten ebenfalls al cool – ebenso wie abgenutzte Malerhosen und jeder Zopfmuster-Pullover, den die Motten noch nicht ganz gefressen hatten. 1964 hätte sich kein Kletterer getraut, etwas anderes als Secondhand-Klamotten zu tragen. Ausnahmen galten nur für hoch-spezialisiert Ausrüstung: Brettharte schottische Anoraks und Kniebundhosenaus Lancashire Cord, so schwer wie ein kleines Auto, konnte man damals im Versandhandel bestellen, falls man sein sauer-verdientes Geld dafür ausgeben wollte – und wusste, wie eine Postanweisung ausgefüllt wird.

Ein Jahrzehnt später war Patagonia die erste Firma, die mutig und erfahren genug war, um nagelneue Kleidung speziell für Kletterer herzustellen. Wir witterten eine Chance – nicht zuletzt in unseren alten Yosemite-Klamotten. Und diese Kühnheit machte sich bezahlt: Unsere Profite stiegen bald in zweistellige Höhen. Im ersten Jahr verkauften wir mehr Stand Up Shorts®, als man an einer Hand abzählen kann – allerdings nicht so viele wie man an zwei Händen zählen könnte.

Patagonia am El Capitan

Anfangs sahen unsere Produkte aus wie von einem Schmied zusammengeschustert, der eben erst den einfachsten Heftstich gelernt hatte. Doch da 90% unserer Abnehmer Freunde waren, mussten unsere Qualitäts-Standards besser werden – und zwar rasch. Wir aßen mit ihnen aus einer Schüssel und ihr Genörgel ging uns auf den Keks. So wurde Qualität zu einem Muss – und bald zu unserem Markenzeichen.

Als wir beschlossen, unser Geschäft an der Küste in Ventura einzurichten, war es nur natürlich, dass wir mit einem Bein in den Felsen, mit dem anderen im Ozean standen. Damals wie heute haben wir uns für das Klettern und Surfen gleichermaßen begeistert. Und als wir immer mehr Zeit auf Hawaii verbrachten und dort gute Freunde fanden, wurde uns bewusst, wie viel die Surf-Kultur Kaliforniern jener viel älteren und reicheren Welt verdankt, die mit polynesischen Paddlern begann: Sie waren die ersten, die mit besegelten Ausleger-Kanus den Süd-pazifik befuhren, und ihre Lebensweise blieb auch auf dem festen Land stets eng mit dem Meer verbunden.

Unsere Kollektion verkörpert diese doppelte Leidenschaft von Patagonia – für wildes Wasser und für steilen Fels. So bieten wir nun auch eine außergewöhnliche Kollektion spezieller Produkte für Wassersportlerinnen, die unsere Tochterfirma Water Girl USA herstellt. Und zugleich haben wir unsere Auswahl an Rhythm™ Kleidung für Kletterer erweitert, ohne das einzelne Produkt zu verwässern. Unsere Wetterschutz-, Isolation- und Unterbekleidung für den Berg- und Ausdauersport ist die fortschrittlichste, die wir je hergestellt haben – leichter, anliegender, raschelärmer und kleiner verpackbar als je zuvor. Selbst unsere mehr für Reise und Freizeit entwickelte Sportswear Bekleidung spiegelt klar und unübersehbar diese 40 Jahre intensiver Naturerfahrung wider.

Patagonia geht neue Wege, der erste Partner Store Deutschlands eröffnete in Aschau im Chiemgau am 15. November 2013 !

Große Nachfrage und ein gutes Standing der Marke bzw. der Produkte am deutschen Markt ließen Patagonia in den letzten Jahren deutlich wachsen und so sucht das Unternehmen nach neuen Vertriebsstrukturen, die dieser Nachfrage gerecht werden können. Zur Philosophie von Patagonia passt allerdings nicht jeder Geschäftspartner, daher umso erfreulicher, dass nun in nächster Nähe, Aschau im Chiemgau, ein 120m² großer Partner Shop eröffnet hat.

Patagonias Umweltphilosophie

Bei Patagonia handelt es sich um ein Unternehmen, welchens nach wie vor in privater Hand ist. Geschäfte werden ausschließlich in nachhaltiger Hinsicht geführt, welches durch folgenden Leitsatz verkörpert wird; „stelle das beste Produkt her, belaste die Umwelt dabei so wenig wie möglich, inspiriere andere Firmen, diesem Beispiel zu folgen und Lösungen zur aktuellen Umweltkrise zu finden (-Patagonias Unternehmensphilosophie).

Die Marke entwickelte sich aus einem kleinen Unternehmen, welches Zubehör für Kletterer fertigte. Der Alpinismus ist bis heute der Kern des weltweit tätigen Unternehmens, welches immer noch Bekleidung fürs Klettern, aber auch fürs Skifahren, Snowboarden, Surfen, Fliegenfischen, Paddeln und Laufen herstellt (alle diese Sportarten sind lautlos und keine bedarf eines Motors). Den Erfolg und Wachstum der letzten Jahre verzeichneten Sie dadurch,  dass sie ihren zentralen Werten über mehr als dreißig Jahren Geschäftstätigkeit treu geblieben sind. Zudem hat ihnen dabei geholfen, ein Unternehmen zu schaffen, für welches die Mitarbeiter mit Stolz arbeiten.

Langfristige Partnerschaft zwischen Patagonia und Condition Steigenberger

Patagonia suchte nun also nach einer langfristigen Partnerschaft. Georg Steigenberger jun., als langjähriger Partner (mittlerweile seit 20 Jahren!) kam dafür sofort in die nähere Auswahl. Bisher hatte er in seinem ‚normalen’ Geschäft, Condition Steigenberger, einen Pro-Shop der Firma Patagonia integriert. Die Kombination der runden Geburtstage passt nun hervorragend  zur Neueröffnung: Georg Steigenberger (bald 50 Jahre) Patagonia (40 Jahre) und eine 20jährige tolle Zusammenarbeit!

„Die hohe Beratungsqualität in Sachen Skitouren und Laufsport und die benötigten Flächen hierzu lasteten die herkömmlichen Geschäftsflächen voll aus“; so Georg persönlich. Patagonia auszulagern war die logische Konsequenz hieraus. Die positive Zusammenarbeit und der Erfolg ließen dann Pläne reifen, die die freiwerdende Ladenfläche nebenan mit einbezog.

Große Auswahl, beste Beratung

Mehr Fläche und Auswahl und gleichzeitig auch die Möglichkeit detaillierterer Beratung sowie ansprechende Gestaltung sprechen für das neue Ladenkonzept. Als Store Managerin konnte Georg Steigenberger Lea Liebmann gewinnen, erfahren in Verkauf und Vertrieb von technischer Bekleidung sowie selbst sehr sportbegeistert. Auch zum bummeln, fachsimpeln oder in Büchern schmökern und mehr über den Patagonia-Spirit zu erfahren lädt der neue Partner Store ein!

Aschau im Chiemgau mag nicht die Innenstadt mit höchster Kundenfrequenz sein, ist aber ein extrem beliebtes Ziel für Touristen von nah und fern, ist Durchgangsort auf dem Weg nach Österreich und mit Kampenwand und Geigelstein vor der Türe natürlich bergsport-pur: authentisch, familiär und kompetent! Genau die Eigenschaften, die Patagonia nach außen trägt und auch unser Partner Georg Steigenberger. Und schließlich ist das ja auch ein Merkmal von Patagonia, nicht unbedingt mit dem Strom zu schwimmen und uns in eine Straße in einer großen Stadt mit zig anderen Markenstores zu zwängen…

Wir glauben an den gemeinsamen Erfolg und freuen uns über diesen zukunftsträchtigen Schritt!

Sind Sie neugierig geworden, so besuchen Sie doch den Store in Aschau, Kampenwandstr. 26.

 

Geöffnet ist von Mo-Fr 10:00-13:00 und 14:00-18:00 Uhr und Samstags von 09:00-13 Uhr.

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